Wann eine Einzelberatung sinnvoll ist
Ihr habt Schmerzen beim Stillen oder befürchtet, eure Milch könnte nicht ausreichen? Euer Kind wird nachts häufig wach oder ist morgens schon sehr früh munter und ihr wünscht euch wieder etwas mehr Schlaf? Oder ihr fragt euch, warum euer Kind so wählerisch isst und ob ihr euch deshalb Sorgen machen müsst?
Worum es sich auch handelt - ihr dürft euch mit jedem Anliegen an mich wenden und ich nehme jede Anfrage ernst. Häufig zeigt sich im Laufe der Beratung, wie wertvoll der ganzheitliche Ansatz einer Still-, Schlaf- und Beikostberatung bei der Lösungsfindung ist, da diese Fachbereiche in der Praxis sehr eng miteinander zusammenhängen.
Seht euch gerne meine Gesamtübersicht der möglichen Themen ganz unten auf dieser Seite an. Einige Schwerpunkte meines Angebots habe ich für euch im Folgenden etwas ausführlicher beschrieben.
Wochenbettbegleitung
Euer Baby hat endlich das Licht der Welt erblickt, ihr seid glücklich die Geburt überstanden zu haben und bestaunt das kleine Wesen, das ihr so lange schon kennenlernen wolltet. Gleichzeitig mischen sich zu der großen Freude über den Familienzuwachs mitunter vielleicht auch Gefühle der Überforderung und des Zweifels.
So ist es völlig verständlich, wenn sich in dieser hochemotionalen und oft überwältigenden Anfangszeit mit Säugling Fragen über Fragen auftun:
Nimmt mein Kind ausreichend zu oder sollte ich zufüttern? Was kann ich gegen wunde Brustwarzen und Schmerzen beim Stillen tun? Warum ist mein Baby oft so unruhig an der Brust und möchte nahezu pausenlos stillen? Wie kann ich meine Milchbildung anregen? Warum lässt sich mein Baby so gut wie gar nicht ablegen und wie kann ich es unterstützen, einen Tag-Nacht-Rhythmus zu etablieren?
In dieser wunderschönen, aber mitunter auch sehr verunsichernden Zeit des Wochenbetts bin ich gerne für euch da und begleite euch mit fachlicher Expertise und emotionalem Support durch die ersten 6 Wochen nach der Geburt.
Umgang mit "gut" gemeinten Ratschlägen aus dem Umfeld
Ihr seid baldige oder junge Eltern und werdet (häufig auch noch ungefragt) mit Ratschlägen zum Umgang mit eurem Baby überschüttet, die euch eher verunsichern als stärken? Die Empfehlungen, ein Baby bloß nicht zu oft zu tragen, es keinesfalls in eurem Bett mit schlafen zu lassen und es doch bitte auch nicht länger als ein paar Monate zu stillen, alles aus der Sorge heraus, es sonst zu verwöhnen, fühlen sich für euch eigentlich nicht richtig an, aber ihr hört, dass man es "eben so machen sollte"?
Hier bin ich gerne für euch da, trenne mit euch Mythos von evidenzbasiertem Wissen zum bedürfnisorientierten Umgang mit eurem Kind und bestärke euch in eurer Kompetenz als Eltern selbst zu entscheiden, was für euch und eurer Familienleben die richtige Entscheidung ist.
Stillpausen und Abstillen
Auch beim Thema Stillen sollte es zu jedem Zeitpunkt allein deine Entscheidung als Mama sein, wie lange und ob du überhaupt stillen möchtest. Natürlich liegt es mir als Stillberaterin am Herzen das Stillen zu fördern, doch sehe ich meine Aufgabe in erster Linie darin, dich mit dem nötigen Wissen auszustatten, damit du eine für dich passende und lebbare Entscheidung treffen kannst. Folglich berate ich dich absolut wertfrei auch zu der Umsetzung von Stillpausen und zum Abstillen, wobei wir einen individuell auf euch zugeschnittenen bedürfnisorientierten Plan erarbeiten, bei dem du dir keine Sorgen um eine Beeinträchtigung der Bindung zu deinem Kind machen musst.
Veränderung von (Ein-)Schlafgewohnheiten
Jedes Familiengefüge ist einzigartig, folgt eigenen Familienregeln und entwickelt individuelle Rituale. So ist es völlig natürlich und auch sinnvoll, dass sich für bestimmte wiederkehrende Situationen Gewohnheiten etablieren, die auch schon von den ganz Kleinen vehement einfordert werden: Hierzu gehört z. B. das Getragenwerden zur Einschlafbegleitung, das häufige Nuckeln an der Brust zum (Wieder)-Einschlafen in der Nacht oder die (phasenweise) deutliche Ablehnung der zweiten Bezugsperson beim Zubettgehen.
Solange die etablierten Routinen und Rituale für alle Familienmitglieder gut lebbar sind und in den Familienalltag passen, besteht keine Notwendigkeit, daran etwas zu ändern. Denn Gewohnheiten sind nicht per se etwas schlechtes, im Gegenteil: Sie schenken Sicherheit, fühlen sich vertraut an und bieten Orientierung sowohl für Kinder als auch für Eltern.
Anders sieht es jedoch aus, wenn ein Familienmitglied, häufig bist es vor allem du als Mama, eine bestimmte Routine zunehmend als anstrengend empfindet, unter deren Umsetzung leidet und diese mehr und mehr als Belastung erlebt. Dies sind Anzeichen, die für eine Anpassung der konkreten Situation sprechen, bevor der Familienalltag nachhaltig belastet wird.
Hierbei möchte ich euch gerne unterstützen und deutlich machen, dass auch oder gerade bei einem bedürfnisorientierten Erziehungsstil nicht nur die Bedürfnisse des Kindes, sondern ebenso die der Mama sowie aller anderen Familienmitglieder zählen. Auch liebgewonnene Routinen lassen sich bedürfnisorientiert verändern, ohne dass ihr euch Sorgen darüber machen müsst, ob die Bindung zu eurem Kind darunter leiden könnte. Voraussetzung dafür ist, dass Kinder in einem solchen Prozess niemals mit ihren Emotionen alleine gelassen werden, sondern sich der feinfühligen und verständnisvollen Begleitung durch ihre Eltern weiterhin sicher sein dürfen.
Anmerkungen zu meiner Arbeitsweise
An dieser Stelle möchte ich darauf aufmerksam machen, dass ich für keine Beratung, die Veränderungsprozesse betrifft, Erfolgsgarantien aussprechen kann und werde. Manchmal ist ein Kind einfach (noch) nicht so weit oder der Zeitpunkt ist nicht optimal gewählt. Folglich kann es unter bestimmten Umständen auch mal Sinn ergeben, wieder einen Schritt zurück zu gehen und einige Zeit später ggf. auch mit angepasster Vorgehensweise erneut zu starten.
Wichtig ist mir, dass sich niemand (kein Kind und kein Elternteil) zu etwas gezwungen fühlt, zu dem es/ er noch nicht bereit ist. Daher distanziere ich mich in meiner Arbeit von Schlaftrainings- und coachings jeglicher Art.
Ich kenne meine Grenzen. Sobald diese erreicht sind, verweise ich euch gerne an geeignetes Fachpersonal (Arzt*in, Ernährungsberater*in, Psychotherapeut*in etc.) weiter.
Beachtet bitte mein komplettes Beratungsangebot zu sämtlichen möglichen Themen:
Mein Angebot
Stillberatung
- Stillvorbereitung
- Stillstart/ "Milcheinschuss"
- Wochenbettbegleitung/ Gewichtsentwicklung
- Ernährung in der Stillzeit
- Schmerzen beim Stillen
- Stillpositionen
- Anregen der Milchbildung/ Verringern der Milchbildung
- Abpumpen/ stillfreundliches Zufüttern
- Stillstreik/ unruhiges Stillverhalten
- Saugverwirrung
- Stillpausen
- Abstillen
- etc.
Schlafberatung
- Kindliches Schlafverhalten verstehen
- Einschlafen/ Durchschlafen
- Lange Einschlafbegleitung/ nächtliche Wachphasen/ frühes Aufwachen
- Änderung von (Ein-) Schlafgewohnheiten
- Etablierung einer anderen Bezugsperson beim (Ein-)Schlafen
- Geeignete Schlafumgebung (Familienbett/ eigenes Bett/ Umzug ins eigene Zimmer)
- Nächtliches Dauernuckeln
- Nächtliches Abstillen
- Sicherer Baby- und Kleinkindschlaf
- etc.
Beikostberatung
- Beikostreifezeichen/ Beikoststart
- Beikostkonzepte
- Geeignete/ ungeeignete Lebensmittel
- Allergieprävention
- Sicherheit bei der Beikostgabe/ Verschlucken
- Respektvolle Beikostgabe
- Kindliches Essverhalten/ wählerisches Essverhalten
- etc.